Arbeitsgruppe Prof. Dr. Uwe Hartmann

Nanostrukturforschung und Nanotechnologie

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Auf der Schwelle zur Nanotechnologie - Teil I

Abstract

Mit dem Jahrtausendwechsel bahnt sich der Eintritt in eine technische Ära an, die einerseits durch eine schier unvorstellbare Steigerung der Effizienz neuer Materialien, elektronischer Bauelemente und mechanischer Komponenten geprägt sein wird und andererseits zu noch unüberschaubaren sozialen und wirtschaftlichen Umwälzungen der Industriegesellschaft führen wird. Treibende Kraft für den Eintritt in diese neue Ära ist das technologische Bestreben, funktionale Komponenten eines gesamten Systems immer weiter zu miniaturisieren. Dieses Bestreben ist nicht neu, sondern war schon immer Basis technologischer Fortschritte. Daß dennoch gegenwärtig ein beträchtlicher Evolutionssprung bevorsteht, hat seine Ursache darin, daß bisher verfolgte Miniaturisierungskonzepte nunmehr an physikalische Grenzen stoßen, die auch durch eine beliebige technische Raffinesse nicht mehr überwindbar sind.
Der Übergang von der Mikro- zur Nanotechnologie ist nicht durch eine stetige Reduktion der Strukturabmessungen funktionaler Elemente geprägt, sondern dadurch, daß das Unterschreiten bestimmter kritischer und systemimmanenter Grenzwerte völlig neuartige Konstruktionsprinzipien erfordert. Dieser Sachverhalt wird deutlich, wenn man zunächst einmal die historische Entwicklung der Mikrotechnologie, die ja heute eine Vielzahl von technischen Produkten insbesondere im Bereich der Informationstechnologie prägt, und das allmähliche Erreichen ihrer physikalischen Grenzen betrachtet.

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28.02.2006